Die Entscheidung ist gefallen. Der Bundestag hat das umstrittene GEG verabschiedet. Heisst: ab 2024 muss jede neu eingebaute Heizung zu mindestens 65 Prozent mit erneuerbaren Energien betrieben werden - zumindest im Neubau. Für Heizungen im Bestand gilt eine Übergangsfrist. Was aber bedeutet diese Entscheidung nun für Industrie, Handwerk und Kunden? Darüber haben wir gesprochen – mit dem Bundesverband der deutschen Heizungsindustrie, dem ZVSHK und dem Fachverband SHK Baden-Württemberg.
GEG: Erwartungen und Bedenken
5 Millionen alte Heizungen – Sanierung kommt nicht voran
Der Gebäudesektor verfehlt weiterhin die Klimaziele. Der aktuelle Gebäudereport 2026 der Deutsche Energie-Agentur zeigt deutlichen Handlungsbedarf: Mehr als fünf Millionen Heizungen sind älter als 30 Jahre, erneuerbare Energien werden im Bestand noch zu wenig genutzt und der Wärmepumpenanteil liegt erst bei 4,3 Prozent. Wir ordnen die wichtigsten Zahlen für Handwerk, Industrie und Gebäudetechnik ein. Außerdem blicken wir auf die Vorbereitungen der Messe Essen zur SHK+E.
Heizungsgesetz unter Druck – Verbände legen Gutachten vor
Mehrere Branchenverbände legen ein gemeinsames Gutachten zum geplanten Gebäudemodernisierungsgesetz vor und fordern eine stärkere Berücksichtigung der Gebäudehülle. Der Bundesverband Wärmepumpe, der Bundesverband energieeffiziente Gebäudehülle und der Verein Gebäudeenergieberater Ingenieure Handwerker sprechen sich für einen flexibleren und technologieoffenen Modernisierungspfad aus. Außerdem blicken wir auf die Vorbereitungen des Fachverband SHK NRW zur SHK+E in Essen. Ein Überblick über die wichtigsten Entwicklungen für Handwerk, Planung und Gebäudetechnik.