Die Entscheidung ist gefallen. Der Bundestag hat das umstrittene GEG verabschiedet. Heisst: ab 2024 muss jede neu eingebaute Heizung zu mindestens 65 Prozent mit erneuerbaren Energien betrieben werden - zumindest im Neubau. Für Heizungen im Bestand gilt eine Übergangsfrist. Was aber bedeutet diese Entscheidung nun für Industrie, Handwerk und Kunden? Darüber haben wir gesprochen – mit dem Bundesverband der deutschen Heizungsindustrie, dem ZVSHK und dem Fachverband SHK Baden-Württemberg.
GEG: Erwartungen und Bedenken
Hendrik Wüst setzt auf serielles Sanieren
Serielle Sanierung, neue Technologien und schnellere Bauprozesse: Beim Innovationsforum der Initiative „80 Sekunden – Neues Bauen“ in Ratingen drehte sich alles um die Zukunft des Bauens und Sanierens. Vor Ort waren zahlreiche Unternehmen mit Lösungen für die energetische Sanierung vertreten. Auch Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst war zu Gast und sprach über die Bedeutung der Bau- und Immobilienbranche sowie den Abbau von Bürokratie. Außerdem berichten wir über die neue Partnerschaft zwischen der ACO Gruppe und der ENREGIS Climate Group.
Wohnungsbau bekommt Vorrang
Die Bundesregierung hat das sogenannte Baugesetzbuch-Upgrade auf den Weg gebracht. Ziel ist es, Planungs- und Genehmigungsverfahren zu beschleunigen, den Wohnungsbau zu stärken und Kommunen mehr Handlungsmöglichkeiten zu geben. Außerdem schauen wir auf die Kritik des Deutschen Energieholz- und Pellet-Verbands am aktuellen Entwurf des Gebäudemodernisierungsgesetzes. Die Branche fordert weniger Bürokratie und eine technologieoffene Ausgestaltung der Wärmewende. Darüber hinaus sind die Fördermittel für das Programm „Energetische Stadtsanierung“ aktuell ausgeschöpft.