Die Entscheidung ist gefallen. Der Bundestag hat das umstrittene GEG verabschiedet. Heisst: ab 2024 muss jede neu eingebaute Heizung zu mindestens 65 Prozent mit erneuerbaren Energien betrieben werden - zumindest im Neubau. Für Heizungen im Bestand gilt eine Übergangsfrist. Was aber bedeutet diese Entscheidung nun für Industrie, Handwerk und Kunden? Darüber haben wir gesprochen – mit dem Bundesverband der deutschen Heizungsindustrie, dem ZVSHK und dem Fachverband SHK Baden-Württemberg.
GEG: Erwartungen und Bedenken
SHK-Handwerk: Auftragsbestand steigt deutlich
Die Stimmung im SHK-Handwerk verbessert sich. Das zeigt die aktuelle Herbstumfrage des Zentralverbands Sanitär Heizung Klima (ZVSHK). Der durchschnittliche Auftragsbestand ist innerhalb eines Jahres von 10,1 auf 15,1 Wochen gestiegen. Die Betriebe melden eine Auslastung von durchschnittlich 90,8 Prozent. Doch nicht alle Bereiche profitieren gleichermaßen. Außerdem blicken wir auf die beiden Branchenmessen Chillventa 2026 in Nürnberg und gedatec 2026 in Berlin zurück.
Heizungsabsatz steigt wieder: Was kommt jetzt?
Der deutsche Heizungsmarkt zeigt 2026 wieder Anzeichen einer Erholung. Vor allem Wärmepumpen sorgen für steigende Absatzzahlen. Doch was braucht die Branche, damit der Aufschwung anhält? Auf der Deutschen Wärmekonferenz des Bundesverbands der Deutschen Heizungsindustrie (BDH) in Berlin haben Vertreter aus Industrie, Politik und Handwerk über die Zukunft der Wärmeversorgung diskutiert. Im Mittelpunkt standen verlässliche Förderbedingungen, Planungssicherheit und die Frage, wie die Wärmewende endlich stärker in die Umsetzung kommt.