Die Entscheidung ist gefallen. Der Bundestag hat das umstrittene GEG verabschiedet. Heisst: ab 2024 muss jede neu eingebaute Heizung zu mindestens 65 Prozent mit erneuerbaren Energien betrieben werden - zumindest im Neubau. Für Heizungen im Bestand gilt eine Übergangsfrist. Was aber bedeutet diese Entscheidung nun für Industrie, Handwerk und Kunden? Darüber haben wir gesprochen – mit dem Bundesverband der deutschen Heizungsindustrie, dem ZVSHK und dem Fachverband SHK Baden-Württemberg.
GEG: Erwartungen und Bedenken
Heizungsmarkt 2026 wächst – Wärmepumpen sorgen für deutliches Plus
Der deutsche Heizungsmarkt zeigt im ersten Halbjahr 2026 wieder Wachstum: Insgesamt wurden 352.000 Wärmeerzeuger verkauft – 19 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Wichtigster Wachstumstreiber bleibt die Wärmepumpe mit 194.500 Geräten und damit mehr als der Hälfte des Gesamtabsatzes. Gasbasierte Wärmeerzeuger kommen auf 134.000 Geräte, Biomasse auf 14.000 und Ölheizungen auf 9.500. Außerdem geht es in die Sanitärbranche: Der GROHE-Standort Lahr feiert sein 70-jähriges Jubiläum.
Wärmepumpen-Rekordjahr? So entwickelt sich der Heizungsmarkt
Der Wärmepumpenmarkt wächst weiter: Im ersten Halbjahr 2026 wurden in Deutschland 195.000 Wärmepumpen verkauft – rund 40 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Wir schauen auf die aktuellen Marktzahlen und darauf, welche Rolle Förderung, neue gesetzliche Rahmenbedingungen und mögliche Vorzieheffekte bei dieser Entwicklung spielen. Außerdem geht es um die aktuelle Geschäftslage im SHK-Handwerk. Eine Befragung von 365 SHK-Fachhandwerkern zeigt eine leichte Stabilisierung.